Der Australian Shepherd

(Australischer Schäferhund)

 

Der Australian Shepherd ist ein Hütehund. Als erstes fällt bei den Aussies die Farbvielfalt ins Auge. Von rot über red-merle, blue merle bis hin zu schwarz, alle mit weißen und/oder kupferfarbenen Abzeichen. Das Fell ist mittellang, glatt bis leicht gewellt und von mittlerer Härte.

Die Augenfarbe geht über braun, bernsteinfarben bis hin zu blau, ja sogar zwei verschiedenfarbige Augen können vorkommen. Auch Marmorierungen und Sprenkelungen sind möglich.

Gemäß dem Standard des amerikanischen Mutterverbandes (ASCA), wurden die Hunde kupiert. Das Kupieren der Rute findet in Amerika auch weiterhin noch statt. Nach dem deutschen Tierschutzgesetz, werden die Hunde mit langer Rute belassen. Ausnahmen sind die NBT, Natural Bobtail, die Hunde mit natürlicher Stummelruten.

Der Aussie ist ein Familienhund und fühlt sich in ständiger Nähe des Menschen am Wohlsten. Deshalb ist er für die Zwingerhaltung nicht geeignet. Der Aussie ist viel zu menschenbezogen. Ist mit anderen Hunden, Katzen, Pferden und Kindern sehr verträglich und anpassungsfähig.

Zum Charakter kann man sagen, dass er lange jung und ungestüm ist. Der Australian Shepherd ist ein Spätentwickler. Er ist ein freundlicher und sensibler Hund, sehr stolz und selbstbewusst. Seine Intelligenz und Lernfähigkeit sind kaum zu übertreffen. Das Temperament fordert anspruchsvolle Beschäftigung, er ist Dankbar für Erledigungen, bei denen er selbst mitdenken darf. Seine Talente zu erkennen und zu fördern liegt in der Aufmerksamkeit des Besitzers.

Möchte sich jemand einen Hund dieser Rasse anschaffen, sollte er erst einmal überlegen, ob er den Ansprüchen des Australian Shepherds genügt. Welpen sind in der Aufzucht sehr anspruchsvoll und fordernd und schon früh testen sie ihre Grenzen. Es heißt zwar oft, er sei leicht erziehbar, jedoch nur dann, wenn er ausreichend Zuwendung und Beschäftigung entsprechend seiner Intelligenz bekommt.

Wenden Sie sich an Züchter, die Ihnen ausreichend Informationen über die Rasse und die Elterntiere geben können. Ein Züchter Ihres Vertrauens, der Ihnen unaufgefordert alle Untersuchungsergebnisse der Elterntiere von Hüfte und Augen vorlegt, sowie seine Welpen ebenfalls auf erbliche Augenkrankheiten untersuchen lässt und Ihnen auch später mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.